Master Franchising

Master Franchising

Was bedeutet Master Franchising

Beim Franchising kauft man als Franchisenehmer die Rechte, ein erfolgreiches Geschäftskonzept und / oder eine Marke regional vertreiben zu dürfen. Beim Master Franchising findet das ganze auf internationaler Ebene statt. Da wohl kein Franchisegeber dies alles bewerkstelligen könnte, vergibt der sogenannte Masterfranchisegeber seine Lizenzen zunächst an Masterfranchisenehmer und diese dann wiederum an Sub-Franchisenehmer.

Welche Vor- und Nachteile bietet das Master Franchising

Der Masterfranchisenehmer zeichnet auch dafür verantwortlich, dass die Sub-Franchisenehmer die notwendigen Schulungen und Qualifikationen erhalten. Zudem trägt er das unternehmerische Risiko, was für den Masterfranchisegeber natürlich ein Vorteil ist. Davon abgesehen, kann dieser einen großen Teil der sonst üblichen Investitionskosten sparen. Auch der Arbeitsaufwand ist für den Masterfranchisegeber wesentlich geringer, als wenn er selbst weltweit Filialen nund Geschäftsniederlassungen aufbauen würde. Alleine was die rechtlichen Rahmenbedingungen im jeweiligen Land betrifft, sind die Masterfranchisenehmer selbstverständlich erheblich besser informiert.
Zusammenfassend bedeutet dies, das der Masterfranchisenehmer einen wesentlich größeren Anteil an Aufwand und Risiko trägt, als der Masterfranchisegeber selbst. Vor allem in der Aufbauphase, wenn eine Marke in einem neuen Land erstmal Fuss fassen muss. Deshalb sind die Gebühren, die der Masterfranchise Nehmer bei diesem System an den Masterfranchise Geber bezahlt, vergleichsweise gering.
Sollte es zu Uneinigkeiten oder gar zu Streitigkeiten kommen, die dazu führen, dass der Vertrag zwischen Masterfranchisegeber und -nehmer wieder aufgelöst wird, hätte dies zur Konsequenz, dass die betreffende Marke in diesem Land wieder komplett vom Markt verschwindet, was ebenfalls negative Auswirkungen auf das weltweite Image haben könnte.

Fazit zum Master Franchising

Vor der Entscheidung für ein Master Franchising, bleibt, wie bei jeder Geschäftsentscheidung, das Für und Wider genau abzuwägen. Für keine der drei beteiligten Ebenen hat dieses Konzept nur Vor- oder Nachteile. Letzten Endes ist ausschlaggebend, ob die positiven oder die negativen Punkte schwerer wiegen.

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